Pitztal – Snowday #4

Der erste Weihnachtsfeiertag brachte am Morgen wieder trübes Wetter.

Wir überlegten beim Frühstück, wo und wie wir den Tag verbringen wollen.

Da mit unserem Skipass die Möglichkeit besteht einen Tag am Hochzeiger zu verbringen, suchten wir die passende Busverbindung heraus und starteten zur Piste.

Nach etwa 45 Minuten sind wir dann im Skigebiet Hochzeiger angekommen und fuhren mit der Gondel nach oben. Und, da es noch ein Stück weiter hoch ging, sind wir mit einem weiteren Lift höher gefahren.

Auf dem Weg nach oben ahnten wir schon Böses. Die Sicht wurde immer schlechter, sodass wir oben angekommen kaum die Hand vor Augen sahen. Im Schneckentempo ging es zurück zur Mittelstation.

Von dort nochmal mit einem kleinen Tellerlift hoch und dann runter ins Tal.

Mir haben die Pisten gar nicht gefallen, also schnallte ich die Skier ab und schaute mich in den ansässigen Sportgeschäften ein wenig um.

Nachdem Alex auch zurück an der Talstation war, sind wir zusammen nochmal kurz in den ein oder anderen Laden gegangen und anschließend mit dem kleinen Tal-Tellerfift zum Übungshang, bevor wir dann den Heimweg angetreten haben.

Zurück im Hotel gab es in der Nachmittagsjause Erbsensuppe und natürlich wieder Salate und Kuchen.

Wir sind zum entspannen und aufwärmen in die Sauna und in den Ruheraum, bevor es zum Abendessen ging.

Es gab ein Fisch-Buffet zur Vorspeise. Ich habe mich überwunden und Muscheln probiert und dabei festgestellt, dass mir das bisher nicht gefehlt hat. Alex ging es danach nicht so gut, sodass er nach der Hauptspeise aufs Zimmer gegangen ist, schließlich wollten wir noch zur Weinprobe. Das Dessert habe ich dann mit aufs Zimmer genommen.

Alex ging es besser und wir sind in die Hausbar Schwalbennest zur Weinverkostung gegangen.

Es gab 2 Weißweine, 1 Orangewein und 3 Rotweine, jeweils aus unterschiedlichen Ländern und mit unterschiedlichem Alter. Dazu viele Gespräche, Informationen und Spaß.

Die Verkostung war gegen 23 Uhr zu Ende, doch haben wir uns so gut mit dem Sommelier Christoph unterhalten, dass es dann plötzlich schon um 2 Uhr war.

Wir wollten am Donnerstag früh aufstehen, das Wetter sollte gut werden, also schnell hoch ins Bett, eine kurze Nacht lag vor uns.