{"id":938,"date":"2016-02-04T22:40:34","date_gmt":"2016-02-04T22:40:34","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.ajhpfr.de\/?p=938"},"modified":"2016-02-04T22:40:34","modified_gmt":"2016-02-04T22:40:34","slug":"snowday-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.ajhpfr.de\/?p=938","title":{"rendered":"SNOWday #4"},"content":{"rendered":"<p>Heute fr\u00fch wurden wir mit einem lauten Knall und einem anschlie\u00dfendem gegrummel geweckt. Gleich darauf das gleiche noch einmal. Lawinensprengungen.<br \/>\nWo wir nun schon wach waren, k\u00f6nnen wir auch zum Fr\u00fchst\u00fcck gehen. <br \/>\nDabei haben wir den Tagesplan geschmiedet.<br \/>\nWir beschlossen, heute eine andere Piste zu probieren, die wir schon die ganze Zeit unseres Urlaubes im Blick hatten. Sie liegt auf der anderen Seite des Tals in H\u00f6fle und ist -jedenfalls wenn wir fr\u00fchst\u00fccken- nur wenig befahren. <br \/>\nAlso schnell umziehen, das Auto frei r\u00e4umen (es hat ja seit gestern fr\u00fch durchgehend geschneit) und ab zur Piste. Wir waren \u00fcberrascht, wirklich nur wenige Skifahrer\/ Snowboarder auf der Piste zu sehen. Besser f\u00fcr uns. Denn so konnten wir endlich mal eine &ldquo;frische&rdquo; Piste fahren ohne st\u00e4ndig auf andere Skifahrer R\u00fccksicht nehmen zu m\u00fcssen. Zudem war der Schnee noch ohne st\u00f6rende Unebenheiten. Wir fuhren erst die &ldquo;normale&rdquo; Abfahrt, dann probierten wir auch andere Wege nach unten. Zum Mittag kehrten wir in der Wildental H\u00fctte ein. Danach ging es weiter. Um 16.30 war eigentlich die letzte Fahrt. Wir waren um kurz nach halb nochmal an der Talstation und durften noch eine Runde hoch fahren. Den Skitag haben wir komplett genutzt. Zum Abendessen sind wir wieder direkt nach Mittelberg gefahren.<br \/>\nZur\u00fcck in der Unterkunft \u00fcberlegten wir, wie die weitere Planung unseres letzten Urlaubstages aussehen k\u00f6nnte. Zur Wahl standen Flutlichtrodeln und Nachtskifahren. <br \/>\nWir entschieden uns f\u00fcr ersteres, ohne zu wissen, was das f\u00fcr uns bedeuten sollte. Also wieder dick einpacken und dann ging es zum Bus, der uns nach Schwand brachte. Da angekommen sahen wir auch schon ein wegweisendes Schild zur Rodelbahn. Wir gingen die Stra\u00dfe hinauf und kamen zu den Schlitten. Jedenfalls zu der Stelle, an der sie abgegeben werden. Ein weiteres Schild zeigte uns den Weg zum ge\u00f6ffneten Bergst\u00fcberl. Also gingen wir weiter. Mit jeder Kurve flammte die Hoffnung auf, dahinter die H\u00fctte zu sehen, doch wir wurden wieder und wieder entt\u00e4uscht. Nach einer gef\u00fchlten Ewigkeit sahen wir endlich ein orangenes Licht und eine paar beleuchtete Fenster. Wir hatten es geschafft. Eingeschneit und etwas verschwitzt kamen wir an der H\u00fctte an. Kulturschock! Laute ApreSki-Musik von einem Alleinunterhalter&hellip; Viele angetrunkene Menschen die sich davon gut unterhalten fanden klatschten und sangen laut mit. Da haben wir uns erstmal etwas zu trinken geg\u00f6nnt und wurden aufgekl\u00e4rt, dass heute ein H\u00fcttenabend mit Musik statt findet. Wenn man sich anmeldet, wird man vom Ende der Rodelstrecke aus nach oben gefahren&hellip;. H\u00e4tten wir das gewusst. Als dann die erste Dame vom Stuhl gefallen ist (Ja, das ist sie wirklich!!), beschlossen wir, die Damen und Herren allein weiter feiern zu lassen. Au\u00dferdem hatten wir ja ein anderes Ziel.<br \/>\nJetzt wollten wir aber auch runter rodeln. Wir schnappten uns 2 Schlitten und in Windeseile waren wir wieder unten. Da wir den letzten Bus zur\u00fcck nach Mittelberg verpasst hatten, riefen wir ein Taxi. W\u00e4hrend wir warteten schauten wir das vorhin beschriebene Hinweisschild noch einmal an und wischten den Schnee weg. Da stand dann, dass man bis zur H\u00fctte 40 Min ben\u00f6tigt. Ich glaube, wir waren etwas schneller, h\u00e4tten wir das jedoch fr\u00fcher gelesen, dann w\u00e4ren wir vermutlich gar nicht hoch gewandert. Mit dem Taxi ging es dann bis nach Mittelberg zur Unterkunft. Hier haben wir noch fix unsere Sachen gepackt, da wir morgen ja leider wieder abreisen m\u00fcssen. <br \/>\nAber jetzt geht&rsquo;s erstmal ins Traumland!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute fr\u00fch wurden wir mit einem lauten Knall und einem anschlie\u00dfendem gegrummel geweckt. Gleich darauf das gleiche noch einmal. Lawinensprengungen. Wo wir nun schon wach waren, k\u00f6nnen wir auch zum Fr\u00fchst\u00fcck gehen. Dabei haben wir den Tagesplan geschmiedet. Wir beschlossen, heute eine andere Piste zu probieren, die wir schon die ganze Zeit unseres Urlaubes im Blick hatten. Sie liegt auf der anderen Seite des Tals in H\u00f6fle und ist -jedenfalls wenn wir fr\u00fchst\u00fccken- nur wenig befahren. Also schnell umziehen, das Auto frei r\u00e4umen (es hat ja seit gestern fr\u00fch durchgehend geschneit) und ab zur Piste. Wir waren \u00fcberrascht, wirklich nur wenige Skifahrer\/ Snowboarder auf der Piste zu sehen. Besser f\u00fcr uns. Denn so konnten wir endlich mal eine &ldquo;frische&rdquo; Piste fahren ohne st\u00e4ndig auf andere Skifahrer R\u00fccksicht nehmen zu m\u00fcssen. Zudem war der Schnee noch ohne st\u00f6rende Unebenheiten. Wir fuhren erst die &ldquo;normale&rdquo; Abfahrt, dann probierten wir auch andere Wege nach unten. Zum Mittag kehrten wir in der Wildental H\u00fctte ein. Danach ging es weiter. Um 16.30 war eigentlich die letzte Fahrt. Wir waren um kurz nach halb nochmal an der Talstation und durften noch eine Runde hoch fahren. Den Skitag haben wir komplett genutzt. Zum Abendessen sind wir wieder direkt nach Mittelberg gefahren. Zur\u00fcck in der Unterkunft \u00fcberlegten wir, wie die weitere Planung unseres letzten Urlaubstages aussehen k\u00f6nnte. Zur Wahl standen Flutlichtrodeln und Nachtskifahren. Wir entschieden uns f\u00fcr ersteres, ohne zu wissen, was das f\u00fcr uns bedeuten sollte. Also wieder dick einpacken und dann ging es zum Bus, der uns nach Schwand brachte. Da angekommen sahen wir auch schon ein wegweisendes Schild zur Rodelbahn. Wir gingen die Stra\u00dfe hinauf und kamen zu den Schlitten. Jedenfalls zu der Stelle, an der sie abgegeben werden. Ein weiteres Schild zeigte uns den Weg zum ge\u00f6ffneten Bergst\u00fcberl. Also gingen wir weiter. Mit jeder Kurve flammte die Hoffnung auf, dahinter die H\u00fctte zu sehen, doch wir wurden wieder und wieder entt\u00e4uscht. Nach einer gef\u00fchlten Ewigkeit sahen wir endlich ein orangenes Licht und eine paar beleuchtete Fenster. Wir hatten es geschafft. Eingeschneit und etwas verschwitzt kamen wir an der H\u00fctte an. Kulturschock! Laute ApreSki-Musik von einem Alleinunterhalter&hellip; Viele angetrunkene Menschen die sich davon gut unterhalten fanden klatschten und sangen laut mit. Da haben wir uns erstmal etwas zu trinken geg\u00f6nnt und wurden aufgekl\u00e4rt, dass heute ein H\u00fcttenabend mit Musik statt findet. Wenn man sich anmeldet, wird man vom Ende der Rodelstrecke aus nach oben gefahren&hellip;. H\u00e4tten wir das gewusst. Als dann die erste Dame vom Stuhl gefallen ist (Ja, das ist sie wirklich!!), beschlossen wir, die Damen und Herren allein weiter feiern zu lassen. Au\u00dferdem hatten wir ja ein anderes Ziel. Jetzt wollten wir aber auch runter rodeln. Wir schnappten uns 2 Schlitten und in Windeseile waren wir wieder unten. Da wir den letzten Bus zur\u00fcck nach Mittelberg verpasst hatten, riefen wir ein Taxi. W\u00e4hrend wir warteten schauten wir das vorhin beschriebene Hinweisschild noch einmal an und wischten den Schnee weg. Da stand dann, dass man bis zur H\u00fctte 40 Min ben\u00f6tigt. Ich glaube, wir waren etwas schneller, h\u00e4tten wir das jedoch fr\u00fcher gelesen, dann w\u00e4ren wir vermutlich gar nicht hoch gewandert. Mit dem Taxi ging es dann bis nach Mittelberg zur Unterkunft. Hier haben wir noch fix unsere Sachen gepackt, da wir morgen ja leider wieder abreisen m\u00fcssen. 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