{"id":479,"date":"2018-03-06T22:15:21","date_gmt":"2018-03-06T22:15:21","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.ajhpfr.de\/?p=479"},"modified":"2022-05-02T00:17:09","modified_gmt":"2022-05-01T22:17:09","slug":"venedig-tag-2-diesmal-sind-wir-mit-einem-plan","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.ajhpfr.de\/?p=479","title":{"rendered":"Venedig Tag 2"},"content":{"rendered":"<h2>Venedig Tag 2<\/h2>\n<p>Diesmal sind wir mit einem Plan gestartet, und haben festgelegt, was wir uns angucken wollen und welche Wege wir gehen wollen, dass wir uns nicht nochmal verlaufen.<\/p>\n<p>Gestartet hat unsere Tagestour mit einer Besichtigung des Dogenpalasts. Ein imposantes Geb\u00e4ude, mit vielen riesigen Gem\u00e4lden, an dem die bedeutendsten K\u00fcnstler Venedigs mitgewirkt haben.<\/p>\n<p>Es ging \u00fcber die ber\u00fchmte Seufzerbr\u00fccke in das Gef\u00e4ngnis, wo man in den einzelnen Zellen die \u201eWerke\u201c und Schriften der Insassen erkennen konnte. In einer Zelle wurden die restaurierten Wandmalereien der Gefangenen zusammen getragen. Zu sehen waren vor allem Darstellungen von Frauen, einige gut einige weniger gut gelungen.<\/p>\n<p>Die Besichtigung nahm knapp 2,5 Stunden in Anspruch.<\/p>\n<p>Da war der Zeitplan dann schon leicht verschoben.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck auf dem Markusplatz war dann auch die Mittagsflut im Anmarsch. Die obligatorischen Br\u00fccken auf dem Platz waren gut besucht.<\/p>\n<p>Wir entschlossen uns, anders als es der Plan war, erst nach Murano zu fahren und das Ghetto von Venedig im Anschluss zu besichtigen.<\/p>\n<p>Also ging es mit dem Vapretto an der Friedhofsinsel vorbei nach Murano &#8211; die Glasinsel.<\/p>\n<p>Hier wurden wir direkt von einem Einweiser begr\u00fc\u00dft, der uns den Weg zu den Fabriken wie\u00df. Wir folgten dem Rat und suchten uns in einem kleinen Hinterhof eine Glasbl\u00e4ser-Vorf\u00fchrung.<\/p>\n<p>Der Glask\u00fcnstler zeigte uns auch gleich was er kann und stellte mit nur wenigen Handgriffen eine Kanne aus Glas her. Dazu erkl\u00e4rte er, dass, wenn man etwas f\u00fcr die Ewigkeit schaffen m\u00f6chte, es n\u00f6tige ist, das Kunstwerk langsam in einem K\u00fchlofen runterzuk\u00fchlen.<\/p>\n<p>Um uns zu demonstrieren, was sonst passiert, lie\u00df er die Kanne auf einem Tisch stehen und wenige Augenblicke sp\u00e4ter bekam die Kanne einen gro\u00dfen Sprung.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend wir gespannt die Kanne beobachteten, formte der Glasmeister bereits sein n\u00e4chstes Werk, innerhalb weniger Minuten stand ein Pferd auf dem Tisch.<\/p>\n<p>Dass das Pferd unglaublich hei\u00df ist, zeigte er, indem er ein St\u00fcck Zeitungspapier drauf legte und dieses sofort Feuer fing.<\/p>\n<p>Das Pferd zur\u00fcck in den Ofen, ging es ans n\u00e4chste Kunstwerk, ein kleiner Fisch, sehr filigran gearbeitet, mit Augen und Flossen.<\/p>\n<p>F\u00fcr uns war damit die Vorf\u00fchrung beendet und wir gingen durch die Gassen an den vielen Glasgesch\u00e4ften entlang.<\/p>\n<p>Da das Wetter besser zu werden schien, sind wir mit den \u00fcberf\u00fcllten Vapretto nach Burano gefahren und haben uns die vielen kleinen bunten H\u00e4user angeguckt. Und den schiefen Kirchturm von Burano &#8211; ich war noch nie in Pisa, aber der Kirchturm war wirklich sehr schief.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck in Venedig sind wir durch die Gassen zum Ghetto gelaufen. Interessant ist, dass die H\u00e4user hier viel h\u00f6her gebaut sind, um mehr Leute unterzubringen. Eigentlich wollten wir noch in das Museum und in die Synagoge, aus Zeitgr\u00fcnden und wegen des aufkommenden Hungers haben wir uns dann aber dagegen entschieden.<\/p>\n<p>Wir sind zu einem Restaurant gegangen, dass wir schon am Vorabend gesehen hatten und als einladend empfanden.<\/p>\n<p>Das Essen war hier nicht \u00fcberteuert aber trotzdem ok.<\/p>\n<p>Im Anschluss sind wir wieder zum Markusplatz, um noch ein paar sch\u00f6ne Fotos in der Dunkelheit zu machen.<\/p>\n<p>Und wie wir da stehen und fotografieren, bahnte sich die Nachtflut langsam an, denn das Wasser dr\u00fcckte sich auf dem Platz durch die Abflussdeckel nach oben und f\u00fcllte den Platz.<\/p>\n<p>Wir schlenderten weiter zum Ufer an der Lagune und fotografierten noch ein bisschen, bevor wir dann zur\u00fcck zum Hotel gegangen sind.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u00dcbrigens haben wir uns zwischendurch nur 1x verlaufen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Venedig Tag 2 Diesmal sind wir mit einem Plan gestartet, und haben festgelegt, was wir uns angucken wollen und welche Wege wir gehen wollen, dass wir uns nicht nochmal verlaufen. Gestartet hat unsere Tagestour mit einer Besichtigung des Dogenpalasts. Ein imposantes Geb\u00e4ude, mit vielen riesigen Gem\u00e4lden, an dem die bedeutendsten K\u00fcnstler Venedigs mitgewirkt haben. Es ging \u00fcber die ber\u00fchmte Seufzerbr\u00fccke in das Gef\u00e4ngnis, wo man in den einzelnen Zellen die \u201eWerke\u201c und Schriften der Insassen erkennen konnte. In einer Zelle wurden die restaurierten Wandmalereien der Gefangenen zusammen getragen. Zu sehen waren vor allem Darstellungen von Frauen, einige gut einige weniger gut gelungen. Die Besichtigung nahm knapp 2,5 Stunden in Anspruch. Da war der Zeitplan dann schon leicht verschoben. Zur\u00fcck auf dem Markusplatz war dann auch die Mittagsflut im Anmarsch. Die obligatorischen Br\u00fccken auf dem Platz waren gut besucht. Wir entschlossen uns, anders als es der Plan war, erst nach Murano zu fahren und das Ghetto von Venedig im Anschluss zu besichtigen. Also ging es mit dem Vapretto an der Friedhofsinsel vorbei nach Murano &#8211; die Glasinsel. Hier wurden wir direkt von einem Einweiser begr\u00fc\u00dft, der uns den Weg zu den Fabriken wie\u00df. Wir folgten dem Rat und suchten uns in einem kleinen Hinterhof eine Glasbl\u00e4ser-Vorf\u00fchrung. Der Glask\u00fcnstler zeigte uns auch gleich was er kann und stellte mit nur wenigen Handgriffen eine Kanne aus Glas her. Dazu erkl\u00e4rte er, dass, wenn man etwas f\u00fcr die Ewigkeit schaffen m\u00f6chte, es n\u00f6tige ist, das Kunstwerk langsam in einem K\u00fchlofen runterzuk\u00fchlen. Um uns zu demonstrieren, was sonst passiert, lie\u00df er die Kanne auf einem Tisch stehen und wenige Augenblicke sp\u00e4ter bekam die Kanne einen gro\u00dfen Sprung. W\u00e4hrend wir gespannt die Kanne beobachteten, formte der Glasmeister bereits sein n\u00e4chstes Werk, innerhalb weniger Minuten stand ein Pferd auf dem Tisch. Dass das Pferd unglaublich hei\u00df ist, zeigte er, indem er ein St\u00fcck Zeitungspapier drauf legte und dieses sofort Feuer fing. Das Pferd zur\u00fcck in den Ofen, ging es ans n\u00e4chste Kunstwerk, ein kleiner Fisch, sehr filigran gearbeitet, mit Augen und Flossen. F\u00fcr uns war damit die Vorf\u00fchrung beendet und wir gingen durch die Gassen an den vielen Glasgesch\u00e4ften entlang. Da das Wetter besser zu werden schien, sind wir mit den \u00fcberf\u00fcllten Vapretto nach Burano gefahren und haben uns die vielen kleinen bunten H\u00e4user angeguckt. Und den schiefen Kirchturm von Burano &#8211; ich war noch nie in Pisa, aber der Kirchturm war wirklich sehr schief. Zur\u00fcck in Venedig sind wir durch die Gassen zum Ghetto gelaufen. Interessant ist, dass die H\u00e4user hier viel h\u00f6her gebaut sind, um mehr Leute unterzubringen. Eigentlich wollten wir noch in das Museum und in die Synagoge, aus Zeitgr\u00fcnden und wegen des aufkommenden Hungers haben wir uns dann aber dagegen entschieden. Wir sind zu einem Restaurant gegangen, dass wir schon am Vorabend gesehen hatten und als einladend empfanden. Das Essen war hier nicht \u00fcberteuert aber trotzdem ok. Im Anschluss sind wir wieder zum Markusplatz, um noch ein paar sch\u00f6ne Fotos in der Dunkelheit zu machen. Und wie wir da stehen und fotografieren, bahnte sich die Nachtflut langsam an, denn das Wasser dr\u00fcckte sich auf dem Platz durch die Abflussdeckel nach oben und f\u00fcllte den Platz. Wir schlenderten weiter zum Ufer an der Lagune und fotografierten noch ein bisschen, bevor wir dann zur\u00fcck zum Hotel gegangen sind. &nbsp; \u00dcbrigens haben wir uns zwischendurch nur 1x verlaufen.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[19,9],"tags":[],"class_list":["post-479","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-19","category-staedtetrips"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.ajhpfr.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/479","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.ajhpfr.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.ajhpfr.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.ajhpfr.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.ajhpfr.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=479"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/blog.ajhpfr.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/479\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1395,"href":"https:\/\/blog.ajhpfr.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/479\/revisions\/1395"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.ajhpfr.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=479"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.ajhpfr.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=479"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.ajhpfr.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=479"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}