Snowday- ohne Ski aber mit Kamera
Heute ging es für uns wieder ins Kleinwalsertal!
Da wir beide noch etwas erkältet sind, beschlossen wir, die Skier ruhen zu lassen und stattdessen ein wenig spazieren zu gehen.
Wir schnappten uns Kamera und Zubehör und liefen Richtung Baad.
Schon nach einigen Metern sahen wir das erste Schild mit dem Hinweis auf den Wanderweg entlang der Breitach. Da ich eh gerne Fotos davon gemacht hätte, haben wir uns für diesen Weg entschieden.
Zunächst ging es bergab zur Breitach, wo wir dann den ersten Fotostop einlegten.
Zum Glück sind die Wanderschuhe wasserdicht, und so ging es trockenen Fußes weiter Richtung Höfle. Ein kurzer Stop unterhalb des Wildentallifts, der heute sehr gut besucht war. Dann weiter, den Schildern folgend nach Mittelberg. Gerade als wir links nach Mittelberg abbiegen wollten, zeigte sich flussaufwärts eine Holzbrücke. Da wir schon von weitem erstaunt waren, liefen wir also weiter Richtung Höfle.
An der Brücke waren wir dann von der holzbauweise beeindruckt. Eine kleine Tafel verriet uns, dass es sich um die Höflebrücke handelt, die erst 2005 neu gebaut wurde, da die alte Brücke nach einer schlimmen Staublawine komplett ans andere Ufer gedrückt und dadurch zerstört wurde. Bei der Lawine kamen damals 10 Menschen ums Leben.
Nun steht sie aber wieder und ist auch für kleinmotorige Traktoren befahrbar.
Nachdem wir noch ein paar Fotos machten, begaben wir uns auf den Rückweg. Natürlich nun bergauf. Und so sind wir nach ca. 2,5h wieder im Gästehaus angekommen.
Wir brachten unsere Sachen aufs Zimmer und wollten dann im Restaurant Alte Krone einen Tisch für später reservieren.
Vor der Tür wurden wir von einem Koch begrüßt und stellten dann fest, dass das Restaurant montags Ruhetag hat. Wir wollten uns gerade zurück ziehen, da sagte der Koch, dass montags ein “All you can eat”- Buffet für eigene Hotelgäste stattfindet, wir aber gern teilnehmen könnten. Wir durften uns kurz einen Überblick über die angebotenen Speisen verschaffen und sagten dann zu.
Interessant war, dass Vor- und Nachspeisen-Buffet im Gästeraum serviert wurde und das Hauptspeisenbuffet in der Küche. So konnte man als Gast also einen Blick “hinter die Kulissen” werfen.
Das Angebot war sehr groß und das, was wir probiert haben war sehr lecker.
Nach einem 3-Gänge-Buffet (an dem man natürlich so viel und sooft wie man wollte zuschlagen durfte) sind wir dann zurück zum Gästehaus.
Morgen wollen wir dann auf die Piste. Also ruhen wir uns jetzt noch ein wenig aus, dass unser Vorhaben auch funktioniert.