St. Johann – Snowday #13

Auch heute ging es wieder zeitig auf die Piste. Am Schlepplift haben wir Lotte und Gabi getroffen, die uns mitteilten, dass Lottes Skikurs heute ausfällt, weil die beiden Jungs wegen des schlechten Wetters nicht kommen. Also haben wir beschlossen uns mit den beiden an der Mittelstation vom Lift in St. Johann zu treffen, und mit Lotte eine Abfahrt zu machen. Lottes Skilehrer Gigi meinte, dass sie die Abfahrt gut meistern wird.

Gesagt, getan.
Während Lotte und Gabi mit dem Auto nach St. Johann fuhren, sind Alex und ich über den Skiweg zur Mittelstation gefahren.
Das Wetter war aber wirklich sehr schlecht. Es schüttete im Tal teilweise wie aus Eimern, in höheren Lagen schneite es genauso doll.
Von der Fahrt in der Sesselbahn durchnässt kamen wir kurz nach den anderen beiden an der Mittelstation an.
Da wir ja nun eine Skitruppe waren, mussten wir natürlich auch immer schön in der Reihe fahren. Alex fuhr vor und Lotte war die Zweite.
Wir fuhren in vielen Schwüngen runter zur Talstation und von dort nach ganz oben, um uns zum Mittag zu stärken. Alex’ Eltern kamen auch dazu und wir machten noch ein kleines Gruppenfoto, leider ohne Karsten und Johanne, die in der Unterkunft auf uns warteten.
Wir 4 fuhren mit der Gondel zur Mittelstation, da bis dahin nur rote Pisten führen und Lotte noch nicht sicher genug fährt. Alex’ Eltern nahmen den Skiweg und so trafen wir uns dort wieder. Eigentlich wollten sie zurück zur Wohnung, aber sie fuhren mit uns noch einmal runter zur Talstation. Der Schnee im unteren Bereich war wieder sehr nass und schwer, bei dem Regen allerdings auch nicht anders zu erwarten. Wir “Großen” hatten schon Probleme unbeschadet über die Schneehügel zu kommen, umso erstaunlicher war, dass Lotte es so toll machte. Am Ende ließen Konzentration und Kraft nach und es gab den ein oder anderen kleinen Ausrutscher von Lotte, teilweise auch mit Absicht und einem lauten Lachen.
Lotte und Gabi fuhren vom Tal aus zurück nach Oberndorf.
Alex’ Eltern waren schon im Lift, als wir uns auch wieder auf den Weg nach oben machten.
Wir fuhren von der Bergstation rüber zur Piste, die direkt an der Unterkunft vorbei führt.
Die Bedingungen auf der Piste haben sich zwischenzeitlich nicht gebessert.
Es regnete weiterhin und die Wolken hingen teilweise mitten auf der Piste, sodass man nur wenige Meter vor bzw. zurück gucken konnte.
Vollkommen durchnässt kamen wir dann am Nachmittag nach einem langen Skitag wieder an der Unterkunft an.
Nachdem wir uns etwas getrocknet haben, sind Alex und ich noch einkaufen gefahren.
Als wir zurück kamen, war der Abendbrotstisch schon gedeckt.
Wir stießen nach dem Essen noch auf den Skiurlaub, Lotte, Johanne und auf uns an.

Der Regen und der Wind sind draußen noch ziemlich beschäftigt.
Wir hoffen, dass das Wetter morgen besser ist und Schnee statt Regen fällt. Am besten wäre natürlich Sonnenschein, aber man kann ja nicht alles haben. Also lassen wir uns überraschen was der letzte Tag für uns bereit hält!