Schwesternwochenende in Erfurt

Schwesternwochenende in Erfurt

Nachdem wir eine Stunde auf Silke warten mussten, weil ihr Zug Verspätung hatte, könnten wir die Stadt unsicher machen.
Am Freitag haben wir uns zu Fuß einen Überblick über die Stadt verschafft.
Zum Essen sind wir zu einem Inder im Andreasviertel gegangen.
Gut gestärkt ging es dann noch kurz für das Frühstück am nächsten Morgen einkaufen und zurück zu unserer Unterkunft bei Marie.

Am nächsten Tag haben wir erstmal gefrühstückt, bevor wir dann zu unserer kulinarischen Stadtführung aufgebrochen sind.
Wir haben uns bei der Andreaskirche im Andreasviertel mit unserer Stadtführerin getroffen. Neben vielen Informationen über die Stadt gab es in 7 verschiedenen Läden etwas kleines zur Stärkung.
Französisch, Polnisch, Ungarisch, Russisch und auch Erfurter Spezialitäten standen auf der Speisekarte.
Als wir in dem russischen Restaurant waren, haben wir eine Veranstaltungsbroschüre der Stadt gesehen und uns überlegt, was wir am Abend noch machen können. Dabei sind wir auf das Kabarett „Arche“ gestoßen, die „Heimat – ein deutscher Abend“ aufgeführt haben.
Wir hatten Glück und konnten noch 3 Karten ergattern. Allerdings waren wir vor Beginn des Stücks ein wenig skeptisch, da die übrigen Zuschauer doch eher doppelt so alt waren wie wir. Aber wir wurden sehr positiv überrascht und sind aus dem Lachen nicht mehr rausgekommen.

Nach dem Stück ging es dann zurück zur Unterkunft.
Am nächsten morgen stand dann der Kabarett-Brunch bei den „Erfurter Puffbohnen“ auf dem Programm.
(Die Erfurter Puffbohne ist ähnlich einer Weißen Bohne nur größer)
Auch hier war der Altersdurchschnitt eher hoch, doch wir haben uns nicht abschrecken lassen.
Nachdem wir sehr gut gefrühstückt haben, kam dann auch die erste Kabarett-Runde. Nach einem, eher schwachen Start wurden es dann doch sehr lustig.
Zwischendurch gab es dann eine Pause, in der es die nächste Buffet-Runde gab.
Es ging dann sehr lustig weiter.
Vor allem die Zugabe (ein improvisiertes Experten-Übersetzer-Stück) war der Knaller.
Damit war das Lustig-Barometer für das Wochenende am überlaufen.

Wir sind dann zur Andreaskirche gefahren und den Petersberg hinauf zur Zitadelle gestiegen. Das Wetter war sehr gut, und wir genossen beim Spaziergang die Sonnenstrahlen.

Auf dem Weg nach unten sind wir dann noch am Dom vorbei, den wir am Abend vorher schon von außen bestaunt hatten.

Marie hat uns dann unsere Koffer zum Bahnhof gebracht.
Der Zug Richtung Berlin war der erste. Als nächstes kam mein Zug nach Augsburg und Ines ist noch eine Nacht in Erfurt geblieben.

Ein schönes Wochenende, mit vielen tollen Eindrücken.