Unser erster Tag in Venedig
Unser erster Tag in Venedig
Heute sind wir wieder direkt nach dem Frühstück aufgebrochen, um möglichst viel von der eindrucksvollen Stadt zu sehen.
Wir sind am Markusplatz gestartet und mit dem Vapretto der Linie 1 durch den Canal Grande gefahren und am Busbahnhof ausgestiegen, um dann zu Fuß zurück ins Stadtinnere zu gehen.
Vom Boot aus haben wir schon einen guten Überblick über die Sehenswürdigkeiten am Canal bekommen. Auf dem Rückweg ging es dann an der wohl kleinsten Eisdiele der Stadt vorbei, in der es neben einigermaßen klassischen Eissorten wie Schokolade oder Zitrone auch ungewöhnliche Sorten, wie Zimt, Radicchio oder Ingwer.
Danach ging es zur Rialtobrücke, natürlich nicht ohne in Gassen zu Enden, die man auf der Karte erst suchen musste, um sich zu orientieren und den richtigen Weg zu finden. Das Wasser stand mittlerweile ziemlich hoch, so dass Teile des Ufers bereits geflutet waren. Dann weiter zum Markusplatz.
Vorbei an 1000 Geschäften, die sowohl Venezianische Masken in den verschiedensten Größen anboten, aber auch Mode Geschäfte der verschiedensten Designer.
Mittlerweile hatte es sich auch eingeregnet, aber wir haben unsere Tour fortgesetzt und sind mit dem Vapretto der Linie 2 nach San Geogio und mit dem Fahrstuhl den Kirchturm nach oben. Von hier hat man einen tollen Blick auf Venedig, die Lagune und kann bei schönem Wetter vermutlich noch einiges mehr bestaunen. Zudem ist der Eintritt günstiger als vom Kirchturm auf dem Markusplatz.
Wir sind dann noch ein bisschen auf der Insel rumgelaufen und haben uns die Ausstellung in der Kirche angeguckt, bevor es zurück ging.
Mittlerweile waren wir hungrig. Im Reiseführer hatten wir ein gutes Restaurant gesehen, was auch nicht so teuer angepriesen war. Also sind wir mit dem Vapretto in den Norden der Insel gefahren und standen vor dem nächsten Abenteuer.
Die Restaurant-Suche.
Gasse auf und ab und links und rechts – Sackgasse
zurück: Einheimische fragen, rechts, links, geradeaus, links, rechts – Sackgasse
Einheimische fragen, rechts, links – tada… aber irgendwie war es gar nicht gut besucht, und die Preise waren auch nicht so günstig… da vorn war McDonalds…
Na dann also Pommes und Burger.
Nebenbei wird der Plan für morgen geschmiedet.
Und auf dem Rückweg zum Markusplatz gucken wir schon mal, wo wir morgen essen gehen können – dabei ist wichtig, nicht länger als 30 Sek. vor der Karte vor der Restauranttür zu stehen, sonst wird man gleich mit vermeidlich guten und günstigen Angeboten überhäuft und herein gebeten.
Wir haben es dann zum Markusplatz geschafft und, wo am Tag noch die Männer Taubenfutter verkauft haben (was natürlich verboten ist – und sobald sich die Polizei genährt hat haben sie sich in alle Richtungen verstreut), gab es nun leuchtendes Wurf-Spielzeug (der Verkauf durch fliegende Händler ist dort – wie auch sonst auf den Wegen und Straßen – verboten)
Wir waren von unserer Tour aber ziemlich geschafft und sind ins Hotel gegangen.